Maibaumstellen in Oberelchingen

Erschienen am 20. Mai 2019 in Chronik

Daniel Berndl

 

Wie im üblichen Turnus von 6 Jahren in Oberelchingen vorgesehen haben dieses Jahr die beiden Vereine des Obst- und Gartenbauvereins und die Pfadfinder der DPSG die Ehre, den Maibaum im Ortskern von Oberelchingen zu stellen. Dieser Brauch wird von uns mit Begeisterung unterstützt und wir sind auch jedes Mal sehr dankbar, dass wir auch von den anderen Vereinen im Ort die notwendige Unterstützung erhalten, damit das Schmücken und Aufstellen reibungslos verläuft.

Pfadfinder, Feuerwehr und Obst- und Gartenbauverein bei der Vorbereitung

Es ging bereits am 26.04. los, als der Baum gefällt, geschält und aus dem Wald gezogen wurde. Am Samstag wurde der Baum dann zu seinem Aufstellort in der Dorfmitte gebracht. Dort wurde der Baum dank der Unterstützung durch den Obst- und Gartenbauverein routiniert geschmückt und mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr sicher und ohne Vorfälle aufgestellt. Das ist für die Jugendlichen und Kinder in unserem Stamm ein großes Abenteuer und jeder kann sich tatkräftig einbringen. So entstehen Gruppengemeinschaften und Teamgeist. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Vereinen konnte bereits um 10:45 Uhr der Abschluss der Aktion vermeldet werden. Im Anschluss hat man sich gemeinsam im Feuerwehrhaus bei Speis und Trank gestärkt.

Am frühen Abend des 30.04. haben wir traditionell das Aufstellen gefeiert. Hier haben wir ganz pragmatisch Getränke aus dem Kofferraum eines Autos an die durstige Dorfgemeinschaft verkauft.

Der Stamm war bei der Maibaumfeier dank der vielen Kluften aus allen Stufen sehr präsent.

Und man sieht aus unserer Sicht jedes Jahr bei dieser Aktion, was alles durch eine offene Kooperation in einer gesunden Vereinsstruktur in unserem Ort machbar ist. Das wird auch sichtbar, wenn beim Aufstellen Musikverein, schwäbischer Trachtenverein und Gesangsverein für einen unterhaltsamen Rahmen sorgen. Es war für uns auch wieder richtig schön zu sehen, wie viele Kinder und Leiter aus allen Altersstufen die Präsenz der Pfadfinder im Dorfleben in ihrer Kluft anschaulich gemacht haben.

In den Ansprachen der beiden Vorstände von Obst- und Gartenbauverein und Pfadfindern wurde der gegenseitige Respekt und die Freundschaft zwischen den Vereinen und allen Unterstützern für jeden spürbar.

Wenn man am Maibaum vorbei kommt, sollte man sich einen Blick gönnen in dem vollen Bewusstsein, dass ohne eine Vielzahl von Ehrenamtlichen in allen beteiligten Vereinen und die konstruktive Zusammenarbeit untereinander dieser selbstverständliche Anblick nicht ohne weiteres möglich wäre. In diesem Sinne möchten wir alle Pfadfinder im Bezirk klar ermutigen, sich in der jeweiligen Umgebung einzubringen, sichtbar zu werden und Herausforderungen anzunehmen. Einen Maibaum zu stellen ist für unseren Stamm ohne Zweifel ein große logistische Herausforderung, vor allem mit dem Ziel auch die Kinder und Jugendlichen mit einzubinden. An solchen Aktionen kann man nur wachsen als Stamm und im Verbund der dörflichen Gemeinschaft integraler Bestandteil werden.

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