Probelauf für IronScout 2026

Erschienen am 14. Mai 2026 in Chronik
Im Oktober findet in Niederwalgern bei Marburg eine bundesweite Aktion der Pfadfinder statt, der IronScout. Eine anspruchsvolle Wander-Challenge mit einer Vielzahl von Stationen mit Rätseln und Aufgaben aus dem Pfadfinderischen. Die Teams erwartet dort eine ungefähr 22 Stunden lange, sehr lange Strecke. Dabei geht es weniger um Geschwindigkeit allein, sondern eher um Ausdauer, Teamgeist, Orientierung und das Durchhalten bis zum Ende.

Letztes Jahr hat unser Stamm bereits in Thüringen teilgenommen und war von der Organisation und dem Event an sich so begeistert, dass wir dieses Jahr sogar mit 2 Teams antreten wollen, um uns mit vielen Stämmen aus ganzen Deutschland zu messen und ein tolles Wochenende zu verbringen. Es ist allerdings auch noch kein Meister vom Himmel gefallen und darum bereiten wir uns vor und so starteten am 26.04.26 vier Rover einen Probelauf.

Unsere erfahrenen Teilnehmer planten dafür im Voraus schon eine Route mit verschiedenen Stationen, um den ganz neuen dazugekommen Teilnehmern den Ablauf des Ironscouts zu veranschaulichen. Also ging es schon um 8 Uhr morgens am Martinstor los.
Ein “Veteran” lief mit drei unerfahrenen, aber gutgestimmten Rovern mit. Es ging von Oberelchingen über Göttingen nach Langenau, durch das Langenauer Ried nach Unterelchingen und schließlich wieder zurück nach Oberelchingen.

Auf dem Weg nach Göttingen genossen wir die morgendliche Stille, lauschten den nach und nach zwitschernden Vögeln und ließen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unsere Gesichter scheinen.
Die Station „große Linde“ war schnell angelaufen und von dort war es dann nicht mehr weit bis zur Station „alter Sportplatz“.
Gut angekommen begutachteten wir den Wichtelweg und wurden von der ein oder anderen Wildkamera überrascht.

In Göttingen erreichten wir die Station „Restaurant Hirsch“ bevor wir weiter zur Station „Autobahnbrücke“ liefen. In einem Schrebergarten bei Langenau machten wir eine größere Pause mit teils ausgedehnten Nickerchen.
Gestärkt ging es dann weiter zur Station „Biohof Mack“.
Dort fanden wir ein Milchhäusle mit einem Milchautomaten. Der musste natürlich direkt getestet und probiert werden, ist doch logisch.

Von dort aus ging es ein längeres Stück durchs Donauried, über eine weitere Autobahnbrücke, vorbei an den Fischerhöfen und einer Schafweide bis hin zur Station „Schützensee“.
Nach einer Pause liefen wir weiter in Richtung Station „Fischerheim“. Leider konnten wir den ursprünglich geplanten Weg nicht gehen, da dieser durch ein geschlossenes Betriebsgelände führt, weshalb wir gezwungenermaßen kurzerhand einen Umweg wählten.
Durch diesen kamen wir aber in den Genuss, Wildhasen direkt an uns vorbei hoppeln zu sehen.
Am Fischerheim angekommen, genossen wir den Blick auf das stille Wasser und den Geruch nach feuchtem Waldboden.
Letztlich liefen wir von der Station „Fischerheim“ zur Station „Einkaufszentrum“ und von dort aus dann wieder in Richtung Oberelchingen.
In Oberelchingen angekommen, trafen wir am Feuerwehrhaus noch weitere Pfadfinder unseres Stammes bevor wir endlich am Martinstor – unserer Endstation – ankamen.

Insgesamt sind wir über Stock und Stein sowie bergauf, bergab circa 20 km in 4:48 Stunden gelaufen und waren dabei knapp 7 Stunden unterwegs, in denen wir wieder einmal erfahren haben, wie viel man von seiner Umgebung wahrnimmt, wenn man bewusst geht und auf all die „kleinen“ Dinge achtet. Auch die nächste Umgebung um unser beschauliches Elchingen hält in der Hinsicht einen riesigen Schatz Naturerlebnisse bereit.
Wir waren ein super Team und hatten jede Menge Spaß zusammen.
Wir freuen uns auf die nächsten (Probe)-Wanderungen und auch auf den Ironscout selbst im Oktober
Gut Pfad
Elena, Elia, Tim und Jannik
Zu guter Letzt haben wir noch zwei Links für euch:
Bericht vom IronScout 2025: IronScout – Geh an Dein Limit « DPSG Bezirk Iller
